Du meine Güte, mein erster Beitrag unter neuem Namen! Ihr habt es vielleicht schon mitbekommen, aus „meinem“ Grill & BBQ Blog wurde der Kahuna BBQ Blog. Die Personen dahinter bleiben aber die gleichen! Versprochen!

Heute gibt es kein Rezept im eigentlichen Sinn für euch – eher einen Bericht. Einen Bericht zum Thema: Unterwegs grillen mit dem Son of Hibachi .

Son of Hibachi? Was ist das denn – kann man das essen?
Nicht ganz, aber vom Son of Hibachi, kurz SoH, kann man essen! Es ist ein mobiler Kohlegrill wie auch der Weber Go Anywhere, allerdings mit einem entscheidenden Vorteil: Er besitzt zwei Grillflächen und ist zusammen geklappt direkt ein Anzündkamin in dem die Kohlen schön durchglühen können. Dazu wird unten in der Ascheschublade ein Anzünder mitsamt 2-3 Briketts angezündet und der Grill hochgeklappt. Sobald die Kohlen einsatzbereit sind, wird der Grill einfach wieder aufgeklappt und es kann losgehen. Das zeige ich euch hier aber auch noch einmal an ein paar Bildern:

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Kaum zu glauben aber auf den Bildern im geschlossenen Zustand ist der Grill gerade dabei durchzuglühen! Wenn ihr ganz genau hinschaut erkennt ihr nur eine minimale Rauchentwicklung.

Wir waren mit Freunden das Wochenende über in Holland, hatten im Hotel aber nur Frühstück gebucht, schließlich ist ein leidenschaftlicher Griller anwesend UND in Zandvoort darf man am Strand grillen 😉 Da stand es außer Frage wo und was gegessen wird!
Was kann man auf dem SoH denn so alles zubereiten? Die Frage habe auch ich mir gestellt und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

Es ist klar, dass man auf einem kleinen Mobilgrill ohne Deckel nicht besonders große und aufwändige Gerichte zubereiten kann. Es musste also etwas sein dass sich simpel transportieren lässt und vergleichsweise einfach zubereiten lässt. Es soll aber auch nicht das übliche „Flachgrillen“ mit fertig marinierten Nackensteaks und Würsten sein. Deswegen die folgende Auswahl:

Bratwurstspiralen
Bardierte Filetpralinen

Ihr benötigt folgende Zutaten:

Schweinefilet – 500g
Bacon – 100g
Bratwürstchen – 10 Stück

 

Für das Grillen am Strand sollte das wohl ausreichen. Ein großer Vorteil an dieser Auswahl: Es lässt sich alles weitestgehend vorbereiten sodass man später quasi nur noch alles auspacken braucht und es kann loslegen.

Zu den Bratwurstspiralen

Die sind einfach und vor allem schnell vorbereitet. Dazu nehmt ihr eure Bratwürste und steckt sie der Länge nach auf einen Spieß. Dieser verhindert dass ihr die Wurst durchschneidet. Nun schneidet ihr spiralförmig am Spieß entlang bis ihr die komplette Wurst eingeschnitten habt. Als nächstes entfernt ihr den Spieß – und das war’s! Die Spiralen könnt ihr nun wieder verpacken und mitnehmen. Später am Grill werden sie dann auseinander gezogen und auf den Rost gelegt.

 

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Zum Filet

Auch beim Filet steckt kein Hexenwerk dahinter, auch hier ist alles ganz einfach. Als erstes legt ihr eine Lage Bacon dicht an dicht, sodass das Filet am Ende komplett darauf passt. Anschließend schlagt ihr den Bacon auf einer Seite hoch und rollt das Filet dann ein. Als nächstes müsst ihr nur noch Scheiben runter schneiden – fertig!

Ich habe die ganzen Sachen dann ins Vakuum gezogen sodass wir sie problemlos mitnehmen konnten.

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In Zandvoort am Strand angekommen konnte es dann losgehen! Grill ausgepackt und angefeuert! Während der Wartezeit haben wir schon mal unsere Decke ausgebreitet und alles andere vorbereitet!
Kleiner Tipp am Rande: Wenn man in der Öffentlichkeit grillt, empfiehlt es sich Kohle zu verwenden die möglichst wenig raucht beim durchglühen. Die billig Kohlen vom Discounter fallen hier schon mal sofort raus. Man will es sich mit den Strandnachbarn ja nicht vermiesen! Wir haben ProFagus benutzt, allerdings hätten hier auch Greek Fire oder McBrikett Kohlen gut funktioniert.

Sobald dann die Kohle einsatzbereit ist, kann es losgehen. Es ist wirklich beachtlich was für eine Hitze dieser kleine Grill produziert, wenn man bedenkt dass die Kohlen in einem nicht belüfteten Behälter liegen, von unten also keine Frischluft ziehen können!

Kaum aufgelegt, roch es am kompletten Strandabschnitt herrlich nach gegrilltem Fleisch. Die neidischen Blicke waren uns sicher. Aber nur für ein paar Minuten denn eine andere Urlaubsgruppe hatte das weitaus größere Geschoss mit an den Strand gebracht: Eine Weber Kugel und einen Spießgrill. Astreine Aktion! Leider hab ich es versäumt euch ein Foto zu machen!

Anbei nun noch ein paar Impressionen vom Strand! Es gibt wirklich schlimmeres im Leben!

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