Aloha liebe Leute, endlich wieder Neuigkeiten bei uns!

Heute gibt es kein klassisches Rezept von uns, sondern ein Bericht zum Thema Messer. Ihr kennt das schon vom Thema Schneidbretter. Heute geht es also nicht um Bretter sondern um die Messer. Der direkte Zusammenhang ist klar: Das Messer arbeitet auf dem Holz!

Eines der bekanntesten Zitate der deutschen BBQ Szene stammt von Klaus grillt: „Was braucht man? Ein scharfes Messer und ein Brett!“

Das stimmt! Denn was ist nerviger wie ewig auf einem Stück Fleisch, Gemüse oder sonstigem „herumzusägen“? Statt zu schneiden wird das Schnittgut regelrecht „zerfetzt“ und mehr auseinander gerissen statt geschnitten. Das stört nicht nur gewaltig, es sieht auch noch unschön aus! Aber dagegen gibt es ja ein Mittel: Eine gut sortierte Auswahl an scharfen Messern!

 

Genügen nicht die Discounter-Messer oder die vom Schweden des Vertrauens?

Ja und nein! Man kann sicherlich einen Glücksgriff landen! So gibt es zum Beispiel ab und an bei Lidl Damast Messer. Diese sind ab Werk nicht die schärfsten, durch nachschleifen kann aber auch hier ein ordentliches Ergebnis erzielt werden. Auch wo anders kann man sicherlich ein glückliches Händchen haben. Aber ein großes Kochmesser für 5€? Ich denke das kann man getrost liegen lassen.

Ansonsten kann man eigentlich so gut wie alle billigen Messer über einen Kamm scheren: Die taugen nichts!

Warum taugen die nicht?

Das hat mehrere Gründe! Fangen wir einfach mal an:
Schauen wir uns als erstes das Messer selbst und seinen Aufbau an. Das geht bereits an der Klinge los: Die günstigen Messer haben oft nur einen sehr kurzen Erl. Der Erl ist das hintere Ende der Klinge welches nicht zu sehen ist und im Griff steckt. Es verbindet Griff und Klinge. Bei höhrer Last oder Beanspruchung kann sich aufgrund des kurzen Erls der Griff von der Klinge lösen. Das kann gefährlich werden wenn die Klinge dadurch rumschlägt. Hier besteht also auch eine gewisse Verletzungsgefahr.

Als nächstes kommt das verwendete Material:
Die billigen Messer sind meist aus weichem Stahl hergestellt. Dieser ist mitunter auch nicht rostfrei, was aber bei entsprechender Pflege auch nicht schlimm ist!
Weiterhin werden die Rohlinge einfach ausgestanzt, geschliffen, fertig! Von geschmiedeter Klinge keine Spur!
Es kommt aber auf die Härte des Stahls an! Je härter der Stahl, desto spröder ist er. Und je spröder der Stahl, desto besser wird der Grat und umso schärfer ist das Messer.
Der verwendete Stahl ist also ein Hauptqualitätsmerkmal. Je besser der verwendete Stahl, umso sorgfältiger und genauer er geschmiedet wurde und die optimale Härte des Stahls bestimmen am Ende die Schneideigenschaften.

Der Griff und die Balance:
Ein ordentliches Messer sollte ausbalanciert sein. Billige Messer kippen in der Hand meistens nach vorn und halten nicht ihre Balance. Das führt zum schnellen ermüden beim arbeiten da man die Messerposition ständig korrigieren muss.
Auch der Griff sollte nicht einfach nur ein Griff zum festhalten sein. Ohne großartige Formgebung sind beim billigen Messer die Griffe. Auch das führt zum ermüden der Hand beim arbeiten.
Deswegen sollte der Griff möglichst ergonomisch gestaltet sein sodass er gut in der Hand liegt.

 

Was muss ein gutes Messer also haben?

Zusammenfassend kann man also sagen ein gutes Messer sollte folgende Eigenschaften mitbringen:
-Durchgehende Klinge bzw. ein Erl der tief in den Griff hineinragt bzw. das Messer sollte aus einem Stück sein (Vollmetall Messer)
-Eine geschmiedete Klinge
-Harter bzw. spröder Stahl für eine scharfe Schneide
-Ein ergonomisch geformter Griff für ermüdungsfreies arbeiten

 

IMG_7418

 

Unsere Messer

Wir nutzen Messer von WÜSTHOF – nicht weil man als Sponsor an uns herangetreten wäre. Nein, wir haben uns bewusst für Wüsthof entschieden. Zum einen hatten wir bereits sehr gute Erfahrungen, zum anderen sind wir der Meinung, gute Messer müssen nicht aus Japan oder Gott weiß woher stammen. Nein, gefertigt in Solingen und somit ein Produkt „Made in Germany“!
Dabei haben wir uns für die Serie Classic IKON entschieden und haben im einzelnen folgende Messer:

  • Kochmesser 4596 / 26cm
  • Santoku Messer 4176 / 17cm
  • Filiermesser 4626/18cm
  • Filiermesser 4556/16cm
  • Ausbeinmesser 4616/14cm

Wofür man die einzelnen Messer benötigt, darauf gehe ich im folgenden ein.

Das Kochmesser

Wie der Name hier vermuten lässt, ist das Kochmesser ein Messer das allgemein zum kochen verwendet wird. Es ist also ein Universalgenie in der Küche und kann quasi für alles eingesetzt werden. Schneiden, parieren, hacken und so weiter und sofort. Ich nutze das Messer tatsächlich für quasi alles. Aufgrund der schweren Klinge und des durchgehenden Erls kann der Messerrücken, das hintere Griffende oder wenn es sein muss auch die Schneide, gern mal dazu verwendet werden einen Knochen zu knacken. Für das Kochmesser ist das alles kein Problem!

IMG_7438

 

Das Santoku Messer

Das Santoku Messer stammt aus Japan. Die charakteristische Klingenform erlaubt es auch sehr präzise Schnitte auszuführen. Die sehr gerade Schneide eignet sich hervorragend dazu, Gemüse oder Kräuter zu schneiden. Ein weiterer Vorteil der Klingen: Der Kullenschliff!
Wer kennt das nicht? Ihr schneidet z.B. Gurkenscheiben und ständig klebt eine Scheibe am Messer. Dadurch kann man nicht sonderlich präzise neu ansetzen oder muss die Klinge erst vom geschnittenen befreien.
Genau hier setzen die Kullen an: Die Gurkenscheiben fallen einfach vom Messer ab aufgrund des entstehenden Hohlraumes. So geht das Schneiden deutlich schneller von der Hand.

IMG_7916 IMG_7928

 

Das Filiermesser

Das Filiermesser ist ein Messer welches schon die Kategorie der etwas spezielleren Messer fällt. Es hat eine sehr flexible und dünne Klinge. Diese ist nicht „starr“ sondern äußerst flexibel und somit biegsam. Das Filiermesser ist dazu da, um bei Fleisch und Fisch möglichst präzise Schnitte setzen zu können. Durch die extrem dünne Klinge ist es außerdem möglich, hauchdünne Scheiben zu schneiden. Beispielsweise für ein Carpaccio Es eignet sich außerdem hervorragend zum parieren von Fleisch, also dem entfernen von Sehnen und Fett.

IMG_7940 IMG_7931 IMG_7939

 

Das Ausbeinmesser

Das Ausbeinmesser lässt wieder am Namen erkennen welchen Zweck es erfüllen soll. Es dient zum herauslösen der Knochen aus dem Fleisch. Durch die kurze, kompakte aber sehr kräftige Klingenform lässt es sich besonders gut um die Knochen herum arbeiten. Aber das Ausbeinmesser kann deutlich mehr leisten. Es ist ebenfalls sehr gut zum abziehen von Haut geeignet und kann auch, genau wie das Filiermesser zum parieren genutzt werden.

IMG_7944

 

Fazit

Wie ihr seht, jedes der hier vorgestellten Messer erfüllt seinen ganz eigenen Zweck, ist aber keinesfalls darauf beschränkt!
Die Messer die wir euch hier vorgestellt haben, sind genau die, die wir selber nutzen. Sie bilden für uns die perfekte Zusammenstellung an Messern mit denen wir alle anfallenden Schneidarbeiten bestens erledigen können. Wir sind der Meinung: Wer so eine Zusammenstellung sein eigen nennt, bei dem kann eigentlich nichts mehr schief gehen!

IMG_7947

Ich hoffe wir konnten euch einen kleinen Einblick in die große Welt der Messer ermöglichen. Es gibt noch unzählige Messerarten die wir euch hier gar nicht vorgestellt haben.
Es gäbe noch Tourniermesser, Tomatenmesser, Brotmesser, Lachsmesser und wie sie alle heißen!
Was es sonst noch alles für Messerarten & Formen gibt, der kann sich einmal die komplette Classic IKON Serie von WÜSTHOF anschauen. HIER gelangt ihr direkt zur Serie.

Am Schluss möchten wir noch ein ganz großes DANKESCHÖN an die Firma WÜSTHOF aussprechen. Wir haben bei euch die Messer bestellt und wirklich selten so einen tollen und freundlichen Kundenservice erlebt. Von der Beratung über Bestellung bis Lieferung. Euer Social Media Team und euer Kundenservice kann sich wirklich sehen lassn!
Es werden wohl nicht die letzten Messer gewesen sein 🙂

IMG_7438

Wenn du auf dem laufenden bleiben willst und keinen Beitrag mehr verpassen möchtest, trage dich doch oben rechts auf der Seite in unseren Newsletter ein! Sobald ein neuer Beitrag geschrieben wurde, erhälst du eine kurze Mail. Wir freuen uns über jeden neuen Abonnenten.

Download des Artikels als PDF:

Wenn euch der Artikel gefallen hat, besucht uns doch auch auf Facebook und lasst uns ein Like da:

Kahuna BBQ auf Facebook

Add to Favourites